Author(s) / Source(s): Mitteilung der Pressestelle
- Marc-André Kuhne zum Vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt
- Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter
- Suche nach einem Investor hat bereits begonnen
Landshut/München, 9. Dezember 2024. Die BOTEC - Scheitza GmbH ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Aus diesem Grund hat das Unternehmen aus Velden bei Landshut Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Landshut gab dem Antrag statt und bestellt Marc-André Kuhne von der Kanzlei dkr kuhne dr. raith rechtsanwälte PartGmbB zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Zusammen mit seinem Team hat sich Kuhne vor Ort einen Überblick über die Situation verschafft. Nach Gesprächen mit der Geschäftsführung sowie den wichtigsten Lieferanten und Kunden konnte erreicht werden, dass der Betrieb bei BOTEC-Scheitza uneingeschränkt weiterläuft. Die Gehälter Beschäftigten sind durch das Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit gesichert.
Seit mehr als 40 Jahren am Markt
Die BOTEC - Scheitza GmbH ist ein etablierter Hersteller von Bohrgeräten und Bohrzubehör und seit 1978 im Markt aktiv. Das Unternehmen ist in den Geschäftsbereichen Bohrtechnischer und Umwelttechnischer Anlagenbau tätig und bietet ein breites Leistungsspektrum für anspruchsvolle industrielle Anwendungen. Ursprünglich in Eichenried ansässig, verlagerte das Unternehmen seinen Sitz nach Velden bei Landshut. Die Bohranlagen der BOTEC - Scheitza GmbH decken ein breites Anwendungsspektrum ab. Dazu gehören klassische Bohranlagen sowie Erkundungsbohranlagen für untertägige Einsätze in der Lagerstättenerkundung sowie Tiefbohranlagen, die in Tiefen bis zu 3.000 Metern einsetzbar sind. Im Bereich umwelttechnischer Anlagenbau hat sich das Unternehmen darauf spezialisiert Rohrleitungs- und Anlagenbaukomponenten aus Stahl und Edelstahl, beispielsweise für Abwasseraufbereitungsanlagen herzustellen. Aktuell beschäftigt die BOTEC - Scheitza GmbH neben den beiden Geschäftsführern noch 23 Mitarbeitende sowie zwei Auszubildende.
Finanzierungsverhandlungen gescheitert
Auslöser für die Unternehmenskrise waren gescheiterte Verhandlungen mit den finanzierenden Banken über eine Fortsetzung der Finanzierung. Da hier - für die Geschäftsführung von BOTEC-Scheitz überraschend - keine Einigung erzielt werden konnte, war der Insolvenzantrag unvermeidlich.
„Das Unternehmen ist im Kern gesund und hat gute Aussichten auf den Erhalt durch intensive Sanierungsbemühungen. Trotz der angespannten Situation in der deutschen Bauwirtschaft ist die Nachfrage nach den Leistungen von BOTEC erfreulich“, erklärt der vorläufige Insolvenzverwalter Marc-André Kuhne. Inzwischen wurde ein strukturierter M&A-Prozess initiiert, um einen Investor für das Unternehmen zu finden. Verantwortlich dafür ist ein Team von SGP Schneider Geiwitz Wieland Corporate Finance unter der Leitung von Peter Wieland.
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