19.04.2024

AMIA Energy übernimmt den Geschäftsbetrieb des PV-Anlagenherstellers Eigensonne

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Autor(en) / Quelle(n): Mitteilung der Pressestelle

Berlin, 17.04.2024: Die Berliner AMIA Energy GmbH hat im Rahmen eines Asset Deals mit sofortiger Wirkung den Geschäftsbetrieb der Eigensonne GmbH mitsamt aller insgesamt rund 240 Mitarbeiter übernommen. Die Verträge seien bereits in der vergangenen Woche unterzeichnet worden, der Gläubigerausschuss habe der Transaktion zugestimmt, wie Insolvenzverwalter Dr. Florian Linkert von der Restrukturierungskanzlei BBL mitteilt. Das Amtsgericht Charlottenburg hatte das Insolvenzverfahren am 1. April 2024 eröffnet.

Die Berliner Eigensonne GmbH ist ein PV-Systemanbieter, der Privatkunden per Digitalvertrieb, PV-Anlagenplanung und eigener Installationskompetenz mit Solaranlagen samt Speichern versorgt. AMIA Energy wurde vom Solarunternehmer Hans-Martin Rüter gegründet, um private sowie gewerbliche Kunden über einen regionalen und geschulten Außendienst in ganz Deutschland mit Solaranlagen samt Speicher und Wallbox bedienen zu können.

Stefan Heyn, Geschäftsführer der AMIA Energy, erklärt: „Die Kompetenzen von Eigensonne ergänzen sich optimal mit unseren. Während AMIA mit ihrem Außendienst Kunden regional und persönlich betreut, ergänzt der Digitalvertrieb von Eigensonne die Kundenansprache ideal. Unsere Kunden können jetzt also entscheiden, ob sie bequem digital oder persönlich vor Ort betreut werden möchten.“

„Ich danke den Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten Monaten und allen weiteren Beteiligten, die geholfen haben, dass der Geschäftsbetrieb weitergeführt und im Ergebnis erfolgreich saniert werden konnte. Es freut uns sehr, dass es jetzt wieder eine Perspektive für das Unternehmen gibt,“ so Florian Linkert.

Das Amtsgericht Charlottenburg hatte am 13. Dezember 2023 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der EIGENSONNE GmbH angeordnet und Florian Linkert als vorläufigen Verwalter eingesetzt. Unterstützt wurde er BBL-intern von Team-Kollege Olaf Hammer. Der Geschäftsbetrieb wurde während der gesamten vorläufigen Insolvenzverwaltung vollumfänglich fortgeführt. Der parallel eingeleitete Prozess der Investorensuche wurde von Deloitte begleitet.

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