23.01.2026

communicall aus Bayreuth stellt Insolvenzantrag – PLUTA-Anwalt Roeger führt Betrieb fort

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Autor(en) / Quelle(n): Mitteilung der Pressestelle

Bayreuth, 23. Januar 2026. Die communicall GmbH hat beim zuständigen Amtsgericht Bayreuth einen Insolvenzantrag gestellt. Daraufhin ordnete das Gericht die vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte Rechtsanwalt Peter Roeger von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH am 22. Januar 2026 zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

communicall mit Sitz in Bayreuth ist ein B2B-Dienstleister, der den Vertrieb von mittelständischen Unternehmen mit Inbound- und Outbound-Telefondienstleistungen unterstützt. Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens läuft uneingeschränkt weiter. Die Dienstleistungen für die Kunden werden wie gewohnt erbracht und laufende Projekte fortgeführt. Ziel des Verfahrens ist es, den Betrieb zu stabilisieren und eine langfristige Lösung für das Unternehmens zu erarbeiten. Die Gehälter der rund 40 Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. Die Verantwortlichen haben sie heute über den aktuellen Stand informiert.

Grund für den Antrag sind Liquiditätsschwierigkeiten. Der vorläufige Insolvenzverwalter Peter Roeger verschafft sich derzeit gemeinsam mit Rechtsanwältin Jacqueline Tilberis einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche Situation und prüft die Handlungsoptionen. Parallel dazu werden Gespräche mit Kunden und Geschäftspartnern geführt, um die Voraussetzungen für eine Fortführung zu schaffen.

Geschäftsbetrieb läuft weiter

„Im ersten Schritt arbeiten wir daran, den laufenden Geschäftsbetrieb zu sichern. Im zweiten Schritt werden wir alle Möglichkeiten prüfen, um eine zukunftsfähige Lösung zu finden. Hierfür werden wir auch mit Investoren sprechen“, erklärt PLUTA-Sanierungsexperte Peter Roeger. Er erläutert weiter: „Das Unternehmen verfügt über erfahrene Mitarbeiter sowie bestehende Kundenbeziehungen. Diese Voraussetzungen bieten Chancen für die Sanierung.“

Auch die Geschäftsführung blickt zuversichtlich nach vorn. Peter Eichmüller erklärt: „Für unsere Auftraggeber bleiben wir verlässlich erreichbar. Unser Ziel ist es, den Betrieb dauerhaft zu erhalten. Wir werden gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter zusammenarbeiten und hoffen, dass eine Lösung möglich ist.“

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