Autor(en) / Quelle(n): Mitteilung der Pressestelle
Sonneberg, Thüringen 29.01.2026. Fortführung des Automobilzulieferers unter schwierigen Rahmenbedingungen endet – Kündigungen unvermeidbar Die Sonnplast Solutions GmbH aus Sonneberg in Südthüringen beliefert weltweit Automobilhersteller sowie namhafte Automobilzulieferer mit Komponenten aus thermoplastischen Kunststoffen.
Der Geschäftsbetrieb der Sonnplast wird seit knapp einem Jahr unter der Verantwortung von Insolvenzverwalter Kai Dellit aus der Kanzlei hww hermann wienberg wilhelm unter äußerst herausfordernden Rahmenbedingungen fortgeführt. Für den Geschäftsbetrieb der Sonnplast handelt es sich bereits um das dritte Insolvenzverfahren.
Mit aktiver Unterstützung der Hauptkunden wurde seit Beginn des Insolvenzverfahrens intensiv nach Investoren gesucht. Ziel war es, den Standort nachhaltig zu sichern. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Interessenten, die zusätzliche Aufträge einbringen könnten, da das Unternehmen bereits zu Beginn des Insolvenzverfahrens deutlich unterausgelastet war und defizitär wirtschaftete.
Ungeachtet der schwierigen Marktlage stieß der Investorenprozess auf reges Interesse.
Mehrere potenzielle Erwerber hatten signalisiert, neue Aufträge nach Sonneberg verlagern zu wollen und so zu einer besseren Auslastung beizutragen. Die Verhandlungen mit diesen potenziellen Investoren scheiterten allerdings letztlich daran, dass diese aufgrund notwendiger Investitionen auf dem Erwerb der von Sonnplast lediglich gemieteten Betriebsimmobilie in Sonneberg bestanden und eine Einigung mit dem Vermieter hierzu nicht erzielt werden konnte. Intensive Vermittlungsbemühungen des Insolvenzverwalters blieben leider ohne Erfolg.
Zuletzt befand sich der Insolvenzverwalter noch mit zwei potenziellen Investoren in Verhandlungen. Nachdem auch diese abgesagt hatten, war es unausweichlich, die Belegschaft über die nächsten Schritte zu informieren. Insolvenzverwalter Dellit musste nun 116 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Kündigung aussprechen.
Die Produktion wird in Abstimmung mit den Kunden voraussichtlich Ende März/ Anfang April 2026 eingestellt.
„Ich bedauere außerordentlich, dass trotz aller Anstrengungen in den vergangenen knapp zwölf Monaten keine Lösung zum Erhalt des Standortes gefunden werden konnte“, erklärt Insolvenzverwalter Dellit. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unter schwierigen Bedingungen einen sehr guten Job gemacht. Dafür gebührt ihnen Dank und großer Respekt.“
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