09.09.2024

PLUTA-Partner Gutmann erzielt Investorenlösung für Senioren- und Pflegeheim Neuer Hof

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Autor(en) / Quelle(n): Mitteilung der Pressestelle

Hannover, 9. September 2024. Nach erfolgreichen Verhandlungen hat Insolvenzverwalter Torsten Gutmann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH eine zukunftsfähige Lösung für das Senioren- und Pflegeheim „Neuer Hof“ in Bad Lauterberg gefunden. Die Lebenswert Wohnen und Pflege GmbH aus Potsdam übernimmt den Geschäftsbetrieb mit Wirkung zum 1. September 2024. Erwerberin der Immobilie ist die prop Projekt Eilenriede UG, eine Gesellschaft der prop Projekte Partner GmbH aus Hannover.

Alle 37 Mitarbeiter werden übernommen. Auch für die Bewohner wurde eine optimale Lösung erzielt, da alle Senioren im gewohnten Umfeld bleiben können und deren Versorgung auch in Zukunft gesichert ist. Die Kaufverträge wurden bereits unterzeichnet. Über Details vereinbarten die Parteien Stillschweigen.

PLUTA-Sanierungsexperte Gutmann sagt: „Das Wohlbefinden der Bewohner sowie der Erhalt der Arbeitsplätze hatten für uns Priorität. Durch die Übernahme stellen wir sicher, dass die Bewohner auch weiterhin sehr gut versorgt sind. Damit haben wir das bestmögliche Ergebnis für alle Beteiligten und insbesondere auch für die Gläubiger erzielt.“

Die Lebenswert Wohnen und Pflege GmbH ist Experte für betreutes Wohnen, Wohngemeinschaften und Tagespflegen. Das Unternehmen betreibt Einrichtungen in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Hessen und Bayern. In den Seniorenresidenzen finden die Bewohner sämtliche Annehmlichkeiten, die eine eigenständige und selbstbestimmte Lebensweise unterstützen und ein erfülltes Gemeinschaftsleben ermöglichen.

prop Projekte Partner ist spezialisiert auf Sozialimmobilien und Projektentwicklung mit umfangreichen Fachkenntnissen in Finanzen, Projekteinkauf, Vertrags- und Immobilienrecht. Der Fokus liegt auf der Vermittlung von Projekten und Objekten – von klassischen Pflegeheimen bis hin zu betreutem Wohnen und Generationenwohnen.

Gesellschafter Thorsten Wille von Lebenswert sagt: „Wir übernehmen gerne die Verantwortung für das Senioren- und Pflegeheim und setzen unseren Expansionskurs fort. In den kommenden Monaten werden wir die Auslastung erhöhen, weitere Mitarbeiter einstellen und damit den Betrieb profitabel bewirtschaften.“

Patrick Holze und Björn Peickert, die Geschäftsführer der prop Projekte Partner GmbH, erklären: „Die Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter verliefen sehr gut und wir freuen uns über den Zuschlag. Wir werden mit allen Beteiligten eng zusammenarbeiten.“

Sechs Monate Betriebsfortführung

Die Senioren- und Pflegeheim „Neuer Hof“ Geriatrie-Zentrum GmbH & Co. KG befindet sich seit März 2024 in einem Insolvenzverfahren. Am 13. März 2024 ordnete das Amtsgericht Osterode am Harz die vorläufige Verwaltung an. Am 1. Mai 2024 wurde das Verfahren eröffnet und PLUTA-Anwalt Torsten Gutmann zum Insolvenzverwalter bestellt.

Rechtsanwalt Gutmann führte den Betrieb rund sechs Monate fort und startete einen Investorenprozess, der nun abgeschlossen wurde. Der Insolvenzverwalter informierte die Mitarbeiter des Seniorenheims sowie die Bewohner und ihre Familien bereits über die Übernahme. Neben Rechtsanwalt Gutmann arbeiten im PLUTA-Sanierungsteam u.a. Rechtsanwalt Günter Hahn und Betriebswirt Stefan Ordowski. Den M&A-Prozess haben die Fachspezialisten von LW.P Lüders Warneboldt unter Leitung von Dr. Christoph Lüders begleitet.

In den kommenden Wochen wird der Geschäftsbetrieb noch bis zum Abschluss der Versorgungsverträge mit den Kostenträgern für die Nachfolgegesellschaft Lebenswert Wohnen und Pflege GmbH durch den Insolvenzverwalter fortgeführt.

Der „Neue Hof“ wurde im Jahr 2000 eröffnet und befindet sich in Osterhagen, einem Ortsteil von Bad Lauterberg im Südharz am Rande des Nationalparks Harz. Die Senioren werden dort in kleinen Gruppen betreut und leben in dörflicher Ruhe und können die Vorzüge der benachbarten Kurorte Bad Lauterberg und Bad Sachsa genießen. Die Einrichtung hat sich von einem Pflegeheim zum Geriatrie-Zentrum weiterentwickelt. Kleine Gruppen mit max. 15 Personen in jeder der vier Wohnebenen ermöglichen ein Leben mit den Mitarbeitern des Hauses – ähnlich wie in einer Großfamilie. Die Einrichtung hat somit eine Kapazität von 60 Bewohnern. Zum Zeitpunkt der Beantragung des Insolvenzverfahrens waren 40 Senioren in der Einrichtung mit zuletzt sinkender Tendenz. Durch die neue Perspektive sollen die Zahlen wieder steigen.

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